Das Info zum neuen Album – falls hier noch jemand manchmal liest… (und vorbestellen nicht vergessen)

CHRISTIAN STEIFFEN – GOTT OF SCHLAGER
Das Warten hat ein Ende, endlich ist es da: sein drittes Meisterwerk!!!
Nüchtern und sachlich, wie immer gewohnt reflektiert.
„Gott of Schlager“ – so der Titel des dritten Ergusses – ist ein weiterer Höhepunkt im Steiffen-Oeuvre. Und Christian Steiffen steht wieder voll im Saft. Schon in der Wahl des Albumtitels greift Christian auf das von ihm so perfekt inszenierte und auch zelebrierte Stilmittel der Untertreibung zurück und fügt hinzu: „Worte können mich und dieses Album nicht beschreiben. Der Begriff „Gott of Schlager“ kann nur ein Versuch sein, wird aber für immer eine Krücke bleiben…“.
Und er hat natürlich recht:
Schon der erste Titel ist ein tanzbares Juwel, das deutlich macht, dass die Ferien vom Rock ́n Roll endgültig vorbei sind: „Hier ist Party“ verbindet Elemente der klassischen Discomusik mit modernem Sprechgesang, den Christian absolut authentisch exekutiert. Sogar fremdsprachlich anglistisch. Und im ganzen Lied kein schlimmes Wort.
Am Ende ist klar: The Rhythm is under Control!
Dann aber widmet sich Christian ganz neuen Themenfeldern. In „Wie der Wind“ geht es um Freiheit, Verdauung und Vergänglichkeit, diesen bisher viel zu sehr unterschätzten Zusammenhang. Beginnt dieses Lied als klassischer Country Song mit Pedal Steel – virtuos gespielt von Jesse Siebenberg aus Amerika – steigert es sich nach dem zweiten Refrain in psychodelische Sphären.
Mit „Schöne Menschen“ widmet er sich der hässlichen Fratze des Schönheitswahns von den Gebrüdern Grimm bis heute und der Frage ob Schönheit heilbar ist.
Das autobiografische Stück „Ich breche in die Nacht“ geht ans Herz und schlägt auf den Magen. Es beschreibt minutiös den Verlauf einer Nacht – kraftvoll und nachdenklich – lotet die Gegensätze von Durst und Heimweh sowie Übelkeit und Gesellschaft aus.
Das ist nicht nur persönlich Erlebtes, das ist große Poesie in vollendeter Komplexität der Lyrik.
„Verliebt Verlobt Verheiratet Vertan“ erklärt sich wohl von selbst.
In der zweiten Hälfte seines dritten Albums beleuchtet Christian endlich die lange fälligen klassischen Themen des deutschsprachigen Chansons wie Schützenfest, Seefahrt, Sylvester, Punkmusik und natürlich den Karneval auf seine ihm unnachahmliche Weise.
„In Budapest beim Schützenfest 1810“ ist ein Lied, das sein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur Großvater aufgrund einer wahren Begebenheit kurz nach seinem Tod verfasst hat und es Christian während seiner Kindheit immer wieder vorgesungen hat. Klingt unglaublich – und so ist auch dieses Lied.
Getragen von der wunderbaren Geige So Kumneth Sims ist dieses Stück ein Husarenritt mit starken Folk-, Flamenco- und Mexicana Einflüssen und entführt den Zuhörer in die Zeit vor der Ungarischen Revolution.
Mit „Ja Ja die Punkmusik“ kehrt Christian inhaltlich an seinen musikalischen Ursprung zurück und setzt dem alternden Dreckspunk ein monumentales Denkmal.
In „Kack Kack Kack Kack Karneval“ geht Christian dann knallhart mit den mafiösen Strukturen des organisierten Frohsinns ins Gericht und legt schonungslos seine Meinung zur fünften Jahreszeit dar. Ein absoluter Karnevalsshit…
Abgerundet wird das Ganze mit „Ich fahr so gern zur See“, Christians Liebeserklärung an die Seefahrt, Pfeifensolo a la „Ich hab die ganze Nacht…“ inklusive und dem voll und ganz im Sechs-Achtel-Takt gehaltenen „Das neue Jahr“ – ein Blick in eine realistische Zukunft.
Das wunderbar weiche Timbre seiner Stimme korreliert wie immer perfekt mit den Harmonien und Arrangements seines Freundes und Mitproduzenten Dr. Martin Haseland (jetzt neu mit Umhänge-Keyboard).
Ein Album mit Christian zu produzieren? – Da hat Dr. Martin Haseland wirklich wieder Unmenschliches geleistet.
Das sind neue große Melodien eines sich stetig selbstübertreffenden Poeten und Entertainers. Das macht ihm so schnell keiner nach… und das ist auch gut so.
Mit diesem Tonträger holt Christian alle ab – sollte er vorher nicht abgeholt werden.
Das ist ein Hit… Das ist ein Schlager in die Fresse! Dies ist eine Platte, von der man sich so schnell nicht erholt.
Und eines stellt Christian mit diesem Album auf jeden Fall wieder unter Beweis: er ist und bleibt der nette Gott von nebenan…
Die Christianisierug hat wohl noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht, aber dass der Steiffen immer grösser wird, stört den Steiffen nicht: „Ich zwinge ja niemanden zu meinen Konzerten zu kommen – die kommen alle freiwillig. Alles kann, nichts muss.“
Und so wird er auch mit diesem Album wieder auf große Fahrt gehen.

https://christiansteiffen.lnk.to/GottofSchlager…

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